Klimatechnik

Wohlbefinden hängt vom Klima ab ...

Die sach- und fachgerechte Betreuung Raumluft technischer Anlagen ist eine Sache für qualifizierte Fachfirmen. Die technisch hochwertigen Installationen auf einem stets funktionsbereiten und leistungsfähigen Stand zu halten, erfordert Know-how in Theorie und Praxis.

Das Aufgabengebiet: Inspektion, Wartung, Instandhaltung, Anlagenerneuerung und Sanierung, Beseitigung von Störungen, Optimierung des Anlagenbetriebes und des Energieverbrauchs kann nur zufrieden stellend bearbeitet werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

Wir als Fachfirma haben uns für den kundenfreundlichen Service selbst hohe Ziele gesetzt:

  • Qualifizierte Beratung
  • Service aus einer Hand
  • Speziell geschultes Personal
  • Moderne Werkzeuge und Messgeräte
  • Systematisierung der Wartungsarbeiten nach der Kosten –Nutzen- Analyse
  • Ständige Einsatzbereitschaft

Hinzu kommt noch eine weitere, auf den jeweiligen Betrieb und Zustand der Anlage zugeschnittene Forderung: die individuelle Instandhaltungsplanung.

Bestimmte Aggregate oder Komponenten können bei einer Anlage mehr beansprucht werden als bei anderen. Ein 08/15-Wartungsplan hilft da nicht weiter. Deshalb ist die individuelle Betreuung für uns eine Selbstverständlichkeit. Lassen Sie sich einmal unverbindlich unser Wartungsangebot unterbreiten.

Hier erläutern wir Ihnen einige Begriffe, die im Umgang mit Raumluft technischen Anlagen immer wieder auftauchen:

  1. Vollklimaanlage
    Raumluft technische Anlage, die den Luftzustandes eines Raumes wie folgt beeinflussen kann: Lufterhitzung, Luftkühlung, Luftbefeuchtung, geregelte Luftentfeuchtung. Um alle gewünschten Zustände regelungstechnisch herbeiführen zu können, muss eine Vollklimaanlage Vorerhitzer, Kühler, Luftbefeuchter und Nacherhitzer besitzen.
  2. Teilklimaanlage
    Raumluft technische Anlage, mit der nicht jeder Parameter des Luftzustandes beeinflusst werden kann: Zum Beispiel: Keine Befeuchtung und keine geregelte Entfeuchtung, wohl aber Erhitzung und Kühlung sind möglich.
  3. Außenluft
    Luft, die von der RLT-Anlage aus dem Freien angesaugt wird, um sie dem Luftbehandlungsprozess zuzuführen.
  4. Zuluft
    Von der RLT-Anlage behandelte Luft, die über Luftauslässe in einen Raum eingeblasen wird.
  5. Abluft
    „Verbrauchte“ Luft, die von der RLT-Anlage aus einem Raum abgesaugt wird.
  6. Umluft
    Abluft, die nicht ins Freie geblasen, sondern der RLT-Anlage wieder zur Behandlung zugeführt wird.
  7. Fortluft
    Abluft, die nicht wieder aufbereitet, sondern ins Freie abgeführt wird.
  8. Taupunkt
    Zustand, bei dem das dampf förmig in der Luft enthaltene Wasser kondensiert. Weil zum Beispiel beim Ansaugen von Außenluft der Taupunkt unterschritten werden kann, müssen Außenluftkanäle mit Isoliermaterial gedämmt werden. Ansonsten würde Kondenswasser an den Kanalwänden ausfallen und zu Korrosionsschäden führen.
  9. Wärmerückgewinnung
    Die einem Raum entzogene Abluft enthält wertvolle Wärmeenergie. Damit diese nicht ungenutzt mit der Fortluft entschwindet, sollte eine Wärmerückgewinnungsanlage eingesetzt werden. Die mit Hilfe von Wärmetauschern gewonnene Wärme kann dem Gebäude wieder zugeführt werden und vermindert so den notwendigen Einsatz von Primärenergie.
  10. Außenluftrate
    In einer RLT-Anlage werden in der Regel nicht 100% der Abluft als Fortluft ins Freie geblasen. Das wäre viel zu kostspielig und verschwenderisch, denn in der Abluft ist Energie enthalten. Durch eine geregelte Beimischung dieser so genannten Umluft zur frisch angesaugten Außenluft, kann so der notwendige Einsatz von Primärenergie reduziert werden. Die Außenluftrate beschreibt das Volumenstromverhältnis von Außenluft zu Umluft. Eine Außenluftrate von 10% bedeutet also, dass der RLT-Anlage konstant 10 Prozent „frische Luft von Außen“ beigemischt werden, während 90% der Luft aus dem Gebäude stammt und wieder verwendet wird.
  11. Luftwechsel
    Die Luftwechselzahl beschreibt wie häufig pro Stunde das Luftvolumen eines Raumes durch die RLT-Anlage ausgetauscht wird. Eine Luftwechselzahl von 5 beschreibt also, dass das jeweilige Raumvolumen fünf Mal pro Stunde ausgetauscht werden soll. Beinhaltet der Raum 1000 Kubikmeter Luft, muss die RLT-Anlage demnach 5000 Kubikmeter Luft pro Stunde umwälzen, um die Anforderung an einen fünffachen Luftwechsel zu erfüllen.

Natürlich ist dieser kleine „RLT-Anlagen-Almanach“ unvollständig. Damit wir alle Aspekte Ihres Projektes in Ruhe und unverbindlich besprechen können, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.